25. September 2012
Abkoppelung von der Weltkonjunktur? Fehlanzeige
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Labels: LDCs, Schwellenländer, Weltkonjunktur
19. September 2012
Stiglitz und Charlton fordern Recht auf Handel
| Joseph E. Stiglitz |
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Labels: WTO
10. September 2012
Soros contra Deutschland: Fuehren oder den Euro verlassen
" Europa steckt seit 2007 in einer Finanzkrise. Als der Bankrott von Lehman Brothers die Kreditlage der Finanzinstitute gefährdete, wurden private durch staatliche Kredite ersetzt, wodurch ein bisher unerkannter Konstruktionsfehler des Euro deutlich wurde. Durch Übertragung ihres Rechts, Geld zu drucken, an die Europäische Zentralbank (EZB) setzten sich die Mitgliedsländer einem Ausfallrisiko aus – so wie Länder der Dritten Welt, die hoch in Fremdwährungen verschuldet sind. Handelsbanken, die sich stark mit Staatsanleihen schwächerer Länder eingedeckt hatten, wurden dadurch potenziell insolvent.
Es gibt eine Parallele zwischen der derzeitigen Eurokrise und der internationalen Bankenkrise von 1982. Damals rettete der Internationale Währungsfonds das globale Bankensystem, indem er hoch verschuldeten Ländern gerade genug Geld lieh; so wurde deren Ausfall vermieden, wenn auch auf Kosten einer anhaltenden Depression. Lateinamerika durchlitt ein verlorenes Jahrzehnt.
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Labels: Eurogruppe
5. September 2012
Whatever it takes? EZB an ihren Grenzen
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Labels: Eurogruppe, EZB
1. September 2012
Der IWF als Hilfspolizei der EZB in Europa?
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30. August 2012
Jackson Hole 2012: Konklave der Zentralbanker
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Labels: EZB, Finanzmärkte, Währungspolitik
29. August 2012
Wirtschaftliche Entwicklung der Emerging Economies: Ausgewachsen?
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Labels: Globalisierungsdeatte, Schwellenländer
24. August 2012
Nach 19 Jahren: Russland neues WTO-Mitglied
Als
letzte große Ökonomie ist in dieser Woche Russland der Welthandelsorganisation
(WTO) beigetreten. Weltbank-Ökonomen prognostizieren verheißungsvoll, dass die
WTO-Mitgliedschaft dem Land pro Jahr ein Plus von 49 Mrd. Dollar (etwa 3% des
russischen BIP) bringen wird. Doch erst mal wird sich Russland, das sage und
schreibe 19 Jahre lang über die Beitrittsbedingungen verhandelt hat, neue
Konkurrenz aus dem Ausland gefallen lassen müssen. Seine Importzölle müssen von
durchschnittlich 11,5% auf 7% gesenkt werden, während umgekehrt den russischen
Exporten, hauptsächlich Gas und andere Rohstoffe, kaum Handelsbarrieren
entgegen stehen. Allein die russische Stahlindustrie sieht sich ausländischen
Zöllen gegenüber, die das Land aber nur 1,5-2 Mrd. Dollar pro Jahr kosten.
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Labels: WTO
23. August 2012
Deutschland profitiert von Griechenland-Krise
>>> Zum Thema auch: Europäische Union oder Eurozone?
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17. August 2012
NGO lobt Niebel
Gegenwind erhält Niebel vom Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Deren Geschäftsführer Elmar Baumann redet die Verhältnisse schön und erklärte, dass „von der deutschen Getreideernte (…) im vergangenen Jahr“ nur „etwa 4% in die Bioethanolproduktion“ geflossen seien. „Das ist die klassische Augenwischerei eines Lobbyisten“, sagt Herre: „Der für deutsche Agrarflächen weitaus relevantere Biodiesel-Sektor wird verschwiegen und ein bedeutender Teil der Agrartreibstoffe wird schließlich importiert, auch aus Ländern in denen gehungert wird.“
FIAN ermutigt Niebel, an seinem Kurs festzuhalten. Eines ist für Herre aber klar: „Eine Abschaffung der Beimischungsquote, also des E10, wäre nur ein erster, aber wichtiger Schritt um der menschenrechtliche Verantwortung Deutschlands für das Recht auf Nahrung nachzukommen.“ Weitere Maßnahmen wie etwa der Verzicht auf Agrartreibstoffe in der Luftfahrt müssten folgen.
* Eine detaillierte menschenrechtliche Bewertung der EU-Agrartreibstoffpolitik findet sich >>> hier.
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16. August 2012
Neues FTT-Video: Heike Makatsch in Eine schwere Geburt
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15. August 2012
Spekulation: Verzagte Banken?
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10. August 2012
Debatte neu belebt: Ethanol contra Lebensmittel
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9. August 2012
Europaweit koordinierte Vermoegensabgabe
Im Vorfeld des Aktionstags „Umfairteilen – Reichtum besteuern“ am 29. September
hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat ein Konzept für eine europaweit koordinierte Vermögensabgabe vorgelegt.
Damit soll eine Alternative zur zerstörerischen Krisenpolitik der
Bundesregierung und
der Europäischen Union aufgezeigt werden. Die Krise lasse sich nur überwinden,
wenn die großen Privatvermögen umfassend beteiligt werden, heißt es darin. Der Fiskalpakt
und der „Rettungsschirm“ ESM dagegen wälzten die Kosten weiter nach unten ab
und verschärften die Krise.Das Attac-Konzept sieht eine einmalige, europaweit erhobene Abgabe vor, die das Vermögen des reichsten 1% der Gesellschaft mit durchschnittlich 50% belastet. Die Abgabe soll sowohl auf Geld- als auch auf Sachvermögen erhoben werden und progressiv gestaffelt sein: Ein einfacher Millionär müsste 20% seines Vermögens abgeben, Mehrfach-Milliardäre würden mit bis zu 80% belastet. Damit geht Attac noch über die Reichensteuer der neuen französischen Regierung unter Präsident Hollande hinaus, die einen Höchstsetz von 75% auf Einkommen von über 1 Mio. € vorsieht.
Etwa 4 Billionen € würde die Vermögensabgabe nach Attac europaweit bringen. Die Einnahmen sollen zu einem größtmöglichen Teil in den öffentlichen Sektor umverteilt werden, statt nur in den Schuldenabbau zu fließen. Das Konzept zieht somit auch auf die Schrumpfung der Finanzmärkte, denen Kapital entzogen werden soll. Wichtig sei zudem, dass Abgabe europaweit koordiniert eingeführt wird. Denn die Krise habe einen europäischen Charakter und sei nicht im nationalen Alleingang zu überwinden. Über die einmalige Vermögensabgabe hinaus fordert Attac dringend dauerhafte Umverteilungsmechanismen, die eine permanente Rückverteilung von oben nach unten und von privat zu öffentlich gewährleiten, erklären Sprecher des Netzwerks. Instrumente dafür seien etwa eine Vermögenssteuer, die stärkere Besteuerung hoher Einkommen und Gewinne sowie ein entschiedener Kampf gegen Steuerflucht und -hinterziehung.
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Rainer Falk
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